Das größte Verbrechen des 21. Jahrhundert…

In dem Zusatzprotokoll I der Genfer Konvention von 1977 geht es unter anderem über den Schutz von Schiffsbrüchigen und Kriegsopfern. Diese sind zu schützen und zu helfen. Artikel 1 des deutschen Grundgesetztes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Artikel 2 der Italienischen Verfassung: „Die Republik erkennt die unverletzlichen Rechte des Menschen an und achtet diese(..)“. Das Grundgesetz wurde nicht aus Spaß verfasst, sondern zum bedingungslosen einhalten der Gesetze.

Die meisten Menschen kennen das Gefühl. Wenn man im Flugzeug sitz oder auf einem Schiff fährt. Es ist atemberaubend und zugleich beängstigend. Passagiere müssen den Piloten oder Kapitänen vertrauen und sind selbst machtlos. Jetzt stellen Sie sich vor Sie müssen einen fremden Mann vertrauen der Sie, auf einem Schrotthaufen über das Mittelmeer schickt. Doch Sie haben keine andere Wahl. Sie müssen über das Mittelmeer.

Laut IOM-Angaben sind 2018 fast 1000 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken. Doch hätten wir bzw. Europa das verhindern können? Natürlich! Private Organisationen wie „Sea Eye“ und „Ärzte ohne Grenzen“ geben ihr bestes, Flüchtlinge auf sichere Boote und Schiffe zu bringen. Nur mit Spendengeldern, denn der Staat und die Europäische Union fördern nichts. Das Militär ein zu setzen und mit der Marine die Flüchtlinge bergen oder den Organisationen Boote und genug Nahrung und vor allem Schutz anzubieten. Die lybische Küstenwache fährt mit ihren Schiffen, um die Rettungsboote einzuschüchtern und mit scharfen Waffen Warnschüsse abzugeben. Ein Verhalten wir nicht tolerieren können und dürfen. Die Europäische Union kann das nicht einfach ignorieren, denn das geht gegen alles was wir vertreten. Menschen die in Lebensgefahr sind und freiwillige Helfer die diesen Menschen helfen wollen so einer Gefahr auszusetzen ist absoluter Wahnsinn im 21. Jahrhundert. Doch was mich persönlich noch mehr enttäuscht ist Italien, Spanien und Zypern. Vollbeladene Rettungsboote mit Kinder, Babys und Schwangeren Frauen den Zutritt zu verweigern ist ein Verbrechen. Es ist kein Kavaliersdelikt sondern eine richtige Straftat. Doch in den Medien berichten wir lieber über die schlechte Wirtschaft in Italien. Die Schiffe wollen dann auf Spanien ausweichen und diese lassen sie ebenfalls nicht rein. Diese Länder sind in der Europäischen Union. Diese Länder sind teil eines Projekts, dass den Friedensnobelpreis gewonnen hat. Eine Schande für die Freiheit und eine Schande für ein Projekt, dass Vorbild für die ganze Welt sein sollte. Auch wenn dieses Thema ab und zu in den Nachrichten behandelt wird, vergessen die meisten Menschen es schon nach dem nächsten Fußballspiel. Italien und Spanien sollten bestraft werden und zwar hart. Genau wie die lybische Regierung und zwar nicht nur mit Sanktionen. Alle genannten Staaten haben der Genfer Konvention zugestimmt und diese haben sie um jeden Preis einzuhalten. Genau wie Deutschland, die dort einfach die Augen davor verschließen. Deutschland ist mächtig und das sollten wir genau für solche Situationen ausnutzen.

Wie können wir so etwas zulassen. Natürlich nimmt Deutschland viele Flüchtlinge, jedoch ist die sog. „Flüchtlingskrise“ mehr als nur Aufnehmen und Integrieren. Es steckt viel mehr dahinter und es hängen viele Leben daran. Das sollte uns bewusst sein.

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Soldaten? JA! Respekt? NEIN!

Was verbinden wir mit Soldaten? Natürlich Krieg, Tod, Kampf und andere negative Begriffe. Wenn wir die Medien etwas verfolgen, merken wir schnell das die deutsche Bundeswehr, nicht besonders modern sei. Sie ist unorganisiert, altmodisch und nationalsozialistisch. Doch wann fiel das letzte gute Wort über unsere Truppen?

Natürlich kümmern sich Soldaten nicht um die schönsten Aufgaben auf dieser Welt. Doch genau deswegen sollten wir sie doch mehr den je unterstützen. Neben den Aufgaben im Inland, wie zum Beispiel bei Überflutung zu helfen, bestimmen Auslandseinsätze heutzutage den Berufsalltag der Bundeswehr. Sie versuchen Terror, Unterdrückung und Krieg zu bekämpfen. Sie opfern vieles und bekommen nicht viel dafür zurück. Natürlich kann ein Soldat auf eine gute Vergütung setzten. Doch was setzt er dafür? Er riskiert sein Leben, er verzichtet auf seine Familie. Die Zeit, die er mit seinen Kindern verbringen könnte, opfert er um Frieden auf der Welt zu verbreiten. John Lennon wurde gefeiert für sein Lied „Imagine“. Ein Lied das für Frieden steht auf der Welt und er wurde als Friedenkämpfer bekannt. Er wird fast schon vergöttert. Keine Frage das ist ein wunderbares Lied, doch sind dann unsere deutschen Soldaten nicht auch Friedenskämpfer? Ich nehme nur ungern die USA als Beispiel für etwas, doch in diesem Thema beneide ich sie. Der „Veterans Day“ ist ein riesen Tag in den Vereinigten Staaten. Es wird an alle Gedacht die im Krieg gefallen sind oder die schwer verwundet nach Hause kamen. Genau so werden die aktiven Soldaten geehrt. Als Soldat hat man dort einen gewissen Status. Sie werden mit Respekt behandelt und bekommen oftmals gewisse Vorteile. Und warum? Denn sie dienen den Bürgern und dem Land. Genau wie in Deutschland, doch dort findet man keine dieser Dinge. Es gibt auch schwarze Schafe in der Bundeswehr keine Frage, doch jeder anständige Soldat sollte Respekt erhalten für das was er tut. Er dient Deutschland und würde dafür alles opfern.

Lasst uns anerkennen, was sie leisten und opfern. Wir sollten an Flughäfen mit unserer Flagge warten und sie herzlich begrüßen. Einen Feiertag für Soldaten und Soldatinnen in Deutschland, wäre doch keine große Sache. Ein Tag für Helden, die im Hintergrund arbeiten. Sie lassen einiges über sich ergehen und wir sollten ihnen dafür danken.